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Pressemitteilungen 

21.10.2017

2017 wird zum erfolgreichsten Karrierejahr von VLN-Pilot Marek Böckmann

 

Neun VLN-Runden, sieben Mal Podium: Porsche-Fahrer Marek Böckmann hat in dieser Saison in der bekanntesten Breitensportserie Europas, der VLN Langstreckenmeisterschaft, ein klares Zeichen gesetzt

und das auch noch als Rookie. Denn auch das neunte und finale Event 2017 beendete er mit einem Platz auf dem Siegertreppchen, dieses Mal sogar als Klassenbester.

Zwei Klassensiege, zwei zweite Plätze und dreimal Dritter: Es ist eine VLN-Bilanz, die 2017 für reichlich Aufmerksamkeit sorgte, zumal sie von einem Rennfahrer vorgelegt wurde, der in dieser Saison das erste Mal dauerhaft auf dem berüchtigten Nürburgring unterwegs war. Marek Böckmann ist mit seinen 21 Jahren einer der jüngsten Piloten, die bei der VLN-Meisterschaft an den Start gehen. Dafür geht der Lautersheimer mit seiner starken Leistung in die Annalen der "Grünen Hölle" ein, konnte er neben seinen vielen Podiumsplätzen bei der bekanntesten Breitensportserie Europas nämlich auch noch das 24-Stunden-Rennen(KlasseCup5) auf der Nordschleife gewinnen.

"Ich bin gerade so entspannt wie nie", freute sich 
Marek nach der letzten Veranstaltung auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. "Das sind wirklich tolle Ergebnisse, die Pokalsammlung in diesem Jahr war ein echter Karriere-Booster." Doch obwohl der Pfälzer bei sieben von neun Events die begehrte Champagnerdusche auf dem Siegerpodest genießen durfte, ist er mit seiner Saison nicht hundertprozentig zufrieden. "Wir konnten bedingt durch einen unverschuldeten Unfall und eine falsche Betankung zwei der Rennen nicht beenden, das hätte definitiv nicht sein müssen. Denn ohne diese Vorfälle wären wir auch bei diesen beiden Events unter den Top Drei gewesen. Das ist schon etwas ärgerlich", so das ehrgeizige Motorsport-Talent. 

Die technischen Probleme hatten letztendlich dazu geführt, dass Marek noch vor Saisonende das Team gewechselt und in der letzten VLN-Runde anstatt wie bislang für das KÜS Team 75 Bernhard für das Gigaspeed Team GetSpeed Performance gestartet war. "Ich konnte bei meinem vorherigen Team mein Potential nicht voll entfalten, weil wir immer wieder durch technische Mängel ausgebremst wurden. Das darf einfach nicht passieren und war letztendlich ausschlaggebend dafür, dass mein Management und ich uns dazu entschieden haben, noch spontan für ein anderes Team zu starten", berichtet der Porsche-Pilot und fügt stolz hinzu: "Dass wir nun mit dem neuen Team im letzten Rennen direkt den Klassensieg einfahren konnten, hat uns nur noch einmal in unserer Vorgehensweise bestätigt. Natürlich war das mit einem gewissen Risiko verbunden, mich so kurz vor Schluss noch an ein neues Team zu gewöhnen und mich auf das Set-up des neuen Porsche 911 GT3 Cup einzustimmen, aber genau das hat sich am Ende ausgezahlt", meinte Marek, der in der CUP 2-Klasse übrigens auch noch mit der schnellsten Rennrundenzeit brillierte. 

Bislang war das Gigaspeed Team GetSpeed Performance stets der größte Konkurrent von dem Lautersheimer und seinem damaligen Teamkollegen David Jahn (26) gewesen, was sich jedoch nur positiv auf die Leistung von Marek ausgewirkt hatte. "Durch die stetige Beobachtung des Gigaspeed Team GetSpeed Performance habe ich mir viel abgeschaut, zudem war natürlich auch David Jahn, der von einigen Jahren Erfahrung auf dem Nürburgring profitiert, vor allem am Anfang wichtig für mich. Nach einem Jahr auf der Nordschleife bin ich jetzt allerdings auf einem Level angekommen, auf dem ich den anderen schnellen Fahrern in nichts mehr nachstehe. Wir sind vorne alle ähnlich schnell", erklärt der einstige Schützling der renommierten Deutschen Post Speed Academy.

Das letzte diesjährige Rennen hatte dem Pfälzer, der bereits im Alter von fünf Jahren hinter dem Steuer eines Karts saß, jedoch noch mal einiges abverlangt, erforderten anfänglicher Regen und umherwirbelndes Laub für ein besonderes Geschick beim Finale in der Eifel. "Durch die vielen Blätter auf der Strecke war unser Kühler ziemlich schnell vollgesetzt, sodass wir im ersten Stint von meinem Kollegen bereits einen verfrühten Boxenstopp einlegen mussten. Dadurch haben wir ganze 50 Sekunden verloren, die wir jedoch zum Glück schnell wieder rausfahren konnten", erzählt Marek, der das Auto im zweiten Stint auf Position drei übernahm. "Es war extrem knifflig, bei diesem Rennen zu überholen. Ich konnte uns jedoch schnell auf die Poleposition bringen und dann auch noch 40 Sekunden Vorsprung herausfahren. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Zumal ich mich dadurch im neuen Team direkt positiv beweisen konnte", sagte der 21-Jährige, der die erfolgreiche Saison nach der Siegerehrung noch mit einem gemeinsamen Essen mit seinem neuen Team und der anschließenden Meisterschaftsfeier ausklingen ließ.

Ab jetzt heißt es für Marek Böckmann: Nach der Saison ist vor der Saison. Nun geht es in die Planung für 2018. Zudem hat der Motorsportler ab Montag sein Maschinenbau-Studium in Kaiserslautern begonnen, das er ab jetzt parallel zu seiner Profi-Karriere absolvieren wird. 


Text: Nina Schröder

08.07.2017

VLN Runde vier: Marek Böckmann liefert sich Nervenkrieg an der Spitze

 

Für den 20-jährigen Marek Böckmann ist es seine erste Saison als VLN-Pilot. Bis dato ist der Pfälzer nach seinem Wechsel in die Langstreckenmeisterschaft immer aufs Podium gefahren. Bei der vierten Runde war nach einem nervenaufreibenden Duell um Platz eins plötzlich Schluss. Der Grund: kein Benzin mehr.

 

Marek Böckmann ist in der Motorsport-Szene großgeworden. Im Alter von fünf Jahren hat der Lautersheimer bereits mit Kart-Sport angefangen. Einen Adrenalin-Krimi wie am vergangenen Wochenende bei der VLN-Meisterschaft auf dem Nürburgring hat der Pilot des KÜS Team Bernhard 75 jedoch selten so erlebt. Zusammen mit seinem Teamkollegen David Jahn (26) lieferte er sich adrenalingeladene Zweikämpfe um den obersten Platz auf dem Siegertreppchen, zog nur leider an diesem Rennwochenende dabei den Kürzeren. Wenige Minuten vor der Ziellinie ging dem Pfälzer das Benzin aus, sodass es der Porsche-Fahrer am Ende nicht mal mehr über die Ziellinie schaffte und mit einem DNF, sprich nicht gewertet, die vierstündige Veranstaltung beendete.

 

„Zunächst war ich richtig sauer, weil wir das erste Mal richtig Chancen auf den Sieg hatten. Ich bin auf der Rennstrecke gefahren, als wenn es um mein Leben gehen würde, daher war dieser Fauxpas eine echt große Enttäuschung“, resümiert Marek seinen jüngsten Auftritt auf der Nordschleife. Grund für den leeren Tank war eine falsche Betankung beim letzten Boxenstopp. „Nach dem Doppelstint von meinem Teamkollegen David hatten wir nur noch einen extra kurzen Stopp für den Fahrerwechsel und zum Betanken eingeplant, da wir auf jeden Fall vor unseren härtesten Konkurrenten vom Team GetSpeed Performance Porsche wieder auf die Strecke wollten, die fast zeitgleich einen Boxenstopp eingelegt hatten. Auf diese Weise haben wir, wenn auch nur knapp, die Poleposition gehabt und kämpften fortan um Platz eins. Leider sind unsere Ingenieure allerdings davon ausgegangen, dass wir von den GT3-Autos noch überholt werden und dadurch eine Runde weniger hätten fahren müssen, was jedoch nicht passiert ist. Demnach bin ich dann plötzlich während des nervenaufreibenden Duells auf der Nordschleife stehengeblieben“, erklärt das Motorsport-Talent die Situation, der selber nur auf seinem Display sehen kann, wieviel Sprit er verbraucht, aber nicht wieviel er davon noch im Tank hat.

 

Wenn auch technisch ein Misserfolg, so profitierte das KÜS Team Bernhard 75 immerhin medial von seiner Performance bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy. „Jeder hat von uns mitbekommen, weil wir uns die ganze Zeit so eine spannende Verfolgungsjagd geliefert und damit sehr viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen haben. Das Team GetSpeed Performance Porsche gehört in unserer Klasse Cup 2 zu den routiniertesten auf dem Nürburgring, die sind schon seit Jahren dabei. Aber wir haben ihnen gut Paroli geboten, indem wir sehr schnell unterwegs waren. Leider haben wir uns halt am Ende verzockt und falsch gepokert. Sehr schade bei dem harten Kampf“, sagt der 20-Jährige.

 

Marek ist erst seit diesem Jahr bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft dabei und konnte sich bei jedem der drei letzten Events auf dem Podium positionieren. Eine Resonanz, die den Abiturienten sehr stolz macht. „Ich glaube, es hätte keiner so richtig erwartet, dass wir so gut in die Meisterschaft einsteigen. Immerhin sind wir jetzt schon das zweite Mal nur knapp am Sieg vorbei. Allerdings darf man eben auch nicht vergessen, wie viel Arbeit dahintersteckt, daher sind diese guten Ergebnisse tolle Lorbeeren für mich, die natürlich auch sehr motivieren“, meint Marek.

 

Der Lautersheimer bereitet sich jeden Tag auf die Nordschleife vor, geht trainieren, übt im Simulator und arbeitet an seiner Fitness. Kompromisse macht der Pfälzer nicht, wenn es um seine Karriere geht. Sein Ziel heißt gewinnen und genau deshalb wird dem Team ein solcher Fehler wie jetzt beim letzten Kurz-Boxenstopp so schnell sicherlich nicht mehr passieren. Die nächste Chance auf den Sieger-Pokal bekommen Marek und sein Teamkollege David am 19. August beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Dann wollen sie definitiv wieder vorne mitmischen.

 

Text: Nina Schröder

 

 

VLN Runde vier: Marek Böckmann liefert sich Nervenkrieg an der Spitze
Für den 20-jährigen Marek Böckmann ist es seine erste Saison als VLN-Pilot. Bis dato ist der Pfälzer nach seinem Wechsel in die Langstreckenmeisterschaft immer aufs Podium gefahren. Bei der vierten Runde war nach einem nervenaufreibenden Duell um Platz eins plötzlich Schluss. Der Grund: kein Benzin mehr.
Pressemitteilung08.07.2017VLN4.pdf
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28.05.2017

Sieg für Porsche-Pilot Marek Böckmann bei ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen

Zwei Podiumsplätze in der VLN-Meisterschaft und nun noch ein Sieg beim ADAC Zurich 24- Stunden-Rennen: Porsche-Pilot Marek Böckmann hat 2017 einen Lauf, der nur einmal mehr sein großes Motorsport-Talent unterstreicht.

Marek Böckmann hat alles, was ein Rennfahrer mitbringen sollte, um erfolgreich zu sein: er ist diszipliniert, kontrolliert und trainiert. Vor allem aber ist er eins ganz besonders: talentiert. Den jüngsten Beweis lieferte der Pfälzer dafür am vergangenen Wochenende. Zusammen mit seinen Teamkollegen Dominik Schöning (27), Jürgen Nett (50) und Olivier Muytjens (36) nahm der 20- Jährige in einem Porsche Cayman am 27. und 28. Mai am ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem berühmt-berüchtigten Nürburgring teil und setzte sich nach zwölf Stunden Tag- und zwölf Stunden Nachtfahrt mit fünf Minuten Vorsprung als Erster in der V5-Kategorie durch.

 

„Das 24-Stunden-Rennen war für mich eine unbeschreibliche Erfahrung. Alles lief komplett nach Plan und es gab weder Fahrfehler noch technische Probleme. Das Team aus Ingenieuren, Mechanikern und eben auch aus uns Fahrern hat einen super Job gemacht. Dadurch, dass wir am Samstag tagsüber so heiße Temperaturen von gefühlt 35 Grad hatten, ist jeder von uns nur Einzelstints gefahren, da man es eben auch nicht viel länger im Auto ausgehalten hätte. Zu den Doppelstints sind wir erst in der Dämmerung übergegangen, was für mich perfekt gepasst hat. Zu dem Zeitpunkt der Übernahme um halb zehn Uhr konnte ich direkt in Führung gehen und von da an einen optimalen Vorsprung ausbauen, sodass trotz Boxenstopp keiner mehr an uns vorbeigezogen ist“, erzählt Marek vom Renngeschehen.

Allerdings, sagt er, seien vor allem die Einsätze in der Nacht in Sachen Konzentration eine große Herausforderung gewesen. „Man steht permanent unter Anspannung, trotzdem setzt aber irgendwann die tücksche Morgenmüdigkeit ein. Dann kommt dazu, dass man auf der Nordschleife nachts wirklich kaum etwas sieht, da die GT3-Autos von hinten die ganze Zeit blenden, die Campingplätze drumherum voll beleuchtet sind und die Fotografen mit besonderen Objektiven blitzen, sodass es sich permanent so anfühlt, als sei man in eine Radarfalle geraten. Daran muss man sich schon erstmal gewöhnen“, meint der Erfolgspilot.

 

Dennoch spulte Marek zwischen seinen Stints stets dasselbe System ab, das für ihn als Rennfahrer entscheidend ist, um konstant gute Leistung zu bringen. „Nach jedem Einsatz hat man circa 30 Minuten Zeit, um aus ernährungstechnischer Sicht seinen Kohlenhydratespeicher mit Obst und Nudeln besonders effektiv wieder aufzufüllen. Anschließend habe ich mir ein bis zwei Stunden Ruhe gegönnt, Musik gehört und ein wenig geschlafen, ehe ich meinen nächsten Stint schon wieder vorbereiten musste. Dazu gehörte natürlich in erster Linie ein hundertprozentiges Wiederwachwerden sowie beispielsweise das Auffüllen meiner Trinkflaschen mit einem speziellen Elektrolytepulver und das intensive Verfolgen des Renngeschehens“, beschreibt der 20-Jährige. In der Klasse des Pfälzers rollten sechs Autos an den Start, insgesamt waren bei der 45. Auflage des

ADAC Zurich 24-Stunden-Rennens 160 Wagen zeitgleich in der 25,378 Kilometer langen „Grünen Hölle“ unterwegs.

Für den Abiturienten ist das Resultat ein ganz besonderes, ist er erst seit dieser Saison als Fahrer auf dem Nürburgring unterwegs. Bei seinen ersten beiden Events auf der längsten Rennstrecke der Welt machte der Sportler bereits erfolgreich von sich reden, fuhr er bei beiden VLN-Rennen direkt den dritten Platz ein. „Ich war von uns vier Teammitgliedern der jüngste Teilnehmer und freue mich daher umso mehr, dass ich mich hier so behaupten konnte. Jede Runde auf der Nordschleife ist Gold wert und für meine VLN-Saison nur förderlich“, erklärte der Lautersheimer aus Rheinland-Pfalz, der 2016 vom Formel- in den GT-Sport gewechselt war und sich im vergangenen Jahr seine Sporen im Porsche Carrera Cup verdiente.

 

Eigentlich ist das Motorsport-Talent seit dieser Saison beim KÜS Team Bernhard 75 unter Vertrag, sein erstes Rennen für seine neue Mannschaft fährt der Pfälzer jedoch erst am 24. und 25. Juni bei der dritten VLN-Veranstaltung. Grund dafür ist die sogenannte Permit, die Marek im Rahmen der ersten beiden VLN-Termine erst noch erwerben musste, um langfristig auf der Mischung aus Nordschleife und Grand Prix-Strecke starten zu dürfen. Für diesen Lehrgang war der 20-Jährige an das PROsport Performance Team ausgeliehen, das sich seit vielen Jahren auf die Ausbildung junger Rennfahrer auf dem Nürburgring spezialisiert hat.

Da der Porsche-Pilot bei seinen beiden Einsätzen für das PROsport Performance Team so positiv aufgefallen war, wurde Marek auch für das 24-Stunden-Rennen angefragt, bei dem sein KÜS Team Bernhard 75 selber übrigens nicht vertreten war. „Ich hatte bereits seit Beginn der Saison gehofft, dass sich die Gelegenheit auf einen Einsatz beim 24-Stunden-Rennen ergibt. Von daher war das Angebot nicht nur ein großes Kompliment, sondern auch eine große Chance für mich“, so Marek und fügt hinzu. „Dadurch, dass ich die ersten beiden VLN-Rennen für ein anderes Team in einem anderen Auto unterwegs war und die Pause zwischen dem zweiten und dem nun im Juni folgenden dritten Event sehr groß ist, hatte ich zunächst meine Zweifel, ob ich direkt an meine anfänglichen Erfolge anknüpfen kann. Das 24-Stunden-Rennen kam daher in jeder Hinsicht total gelegen, da ich noch weitere wichtige Rennrunden sammeln konnte.“

Für den 20-Jährigen stehen nun noch sieben weitere VLN-Termine von Juni bis einschließlich Oktober auf der Agenda. Ab dem 24. und 25. Juni sitzt Marek dann hinterm Steuer eines 430 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, mit dem er sich auch intensiv auf diese Saison vorbereitet hat.

Text: Nina Schröder 

ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen
Zwei Podiumsplätze in der VLN-Meisterschaft und nun noch ein Sieg in der Klasse V5 beim ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen
Pressemitteilung27:28.05.2017MarekBöckma[...]
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08.04.2017

Zweites Mal Podium für VLN-Rookie Marek Böckmann

Für Motorsport-Talent Marek Böckmann könnte es derzeit nicht besser laufen. Der 20-Jährige ist in dieser Saison als Rookie in die VLN-Langstreckenmeisterschaft eingestiegen und hat nach seinem dritten Platz beim Auftaktrennen auch bei der zweiten Veranstaltung mit einer Podiumsplatzierung von sich reden gemacht.

Seit seinem fünften Lebensjahr dreht sich bei Marek Böckmann aus Lautersheim alles um das Thema Motorsport. Angefangen im Kartsport fährt der Abiturient mittlerweile als Profi im GT-Sport, in dieser Saison ist der 20-Jährige in die VLN- Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring eingestiegen. Und das mit unmittelbarem Erfolg. Nachdem sich Marek nach seinem ersten Rennen am 25. März als Drittbester der V5-Klasse feiern ließ, wiederholte er an diesem Rennwochenende sein Auftaktglück mit einem erneuten dritten Platz. „Bei diesem Rennen hat wirklich alles gepasst, daher bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das Wetter war für die Nordschleife ungewöhnlich gut, wir haben keine Fehler gemacht und auch am Auto gab es bis zum Ende nichts zu bemängeln. Klar war ich beim zweiten Event auch schon entspannter als beim ersten, weil ich wusste, was auf mich zukommt, dennoch ist auf so einer anspruchsvollen Strecke wie dem Nürburgring immer gewisse Vorsicht geboten, da man permanent aufpassen muss“, so das Motorsport-Talent des KÜS Team Bernhard 75, das sich in seiner Gruppe gegen 11 weitere Konkurrenz-Teams durchsetzen musste.

Marek, der an diesem Rennwochenende mit Dominik Schöning und Anders Carlsson das Erfolgstrio gebildet hatte, war am Samstag um zwölf Uhr von Position vier in das vierstündige Rennen gestartet. „Wir konnten Rang vier die ganze Zeit über halten und hatten dann gegen Ende noch das Glück, dass ein Rennauto, das vor uns war, ausgefallen ist. Somit standen wir am Ende wieder auf dem Podium, was uns natürlich extrem gefreut hat“, erzählte der VLN-Pilot, der wieder mit einem Porsche Cayman gestartet war.

Besonders anspruchsvoll sei der Start gewesen, erklärte der Pfälzer, der hier im Rahmen der VLN-Serie das erste Mal den ersten Stint übernommen hatte. „Hier sind rund 180 Autos gleichzeitig unterwegs, da ist der Beginn eines solchen Rennens natürlich äußerst trubelig. Der Start ist dann zwar zeitlich unterteilt in drei Gruppen á 60 Wagen, allerdings sind dann trotzdem am Anfang teilweise vier Autos nebeneinander. Man muss sich daher stark konzentrieren, dass man den Überblick behält und nicht in irgendwelche Crashs involviert wird“, beschreibt Marek die Herausforderung.

Das junge Motorsport-Talent hatte bei dem vierstündigen Rennen die ersten beiden von den insgesamt vier Rennabschnitten übernommen, um ausreichend gefahrene Runden für seine Permit zu bekommen, die er für eine langfristige Teilnahme an der VLN- Meisterschaft benötigt. „Die Permit ist so eine Art Führerschein des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), für die ich an einem Lehrgang teilnehmen und 18 Rennrunden vorweisen musste. Das habe ich jetzt geschafft, daher freue ich mich, dass ich ab dem dritten VLN-Stopp nun endlich in dem Rennwagen losfahren kann, den ich gut kenne und mit dem ich mich in der Vorbereitung ausgiebig beschäftigt habe“, meinte Marek, der dann ab jetzt mit einem 430 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf der Nordschleife unterwegs ist.

Für die Teilnahme an der der erfolgreichsten Breitensportserie Europas spielt für den Sportler ein ausgiebiges Training eine entscheidende Rolle, sind die langen Renndistanzen für ihn eine völlig neue Erfahrung. „Ich habe ein spezielles Ausdauerprogramm, mit dem ich mich regelmäßig auf meine Einsätze vorbereite. Ich halte mich zum einen an meinen Kraftplan, dessen Übungen ich am Olympiastützpunkt in Saarbrücken trainiere. Zum anderen habe ich auch einen Ausdauerplan für zuhause, der sportliche Aktivitäten wie Fahrradfahren und intensives Lauftraining beinhaltet. Auf diese Weise halte ich mich körperlich und auch geistig fit, sodass ich keine Probleme bekomme, wenn ich zum Teil Stints fahre, die bis zu zwei Stunden dauern“, erklärt der 20-Jährige.

Ab dem 24. Juni bildet Marek zusammen mit seinem Teamkollegen David Jahn (26) ein festes Duo, worauf sich der Rennfahrer des KÜS Team Bernhard 75 schon ganz besonders freut. „Der Porsche 911 GT3 Cup ist sehr viel leistungsstärker als der Porsche Cayman, mit dem ich die ersten beiden Rennen bestritten habe. Damit werden wir pro Runde mindestens eine Minute schneller sein, was natürlich auch noch mit einem größeren Spaßfaktor verbunden ist“, lachte der Pfälzer.

Text: Nina Schröder 

Zweites Mal Podium für VLN-Rookie Marek Böckmann
Für Motorsport-Talent Marek Böckmann könnte es derzeit nicht besser laufen.
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25.03.2017

Nachwuchstalent Marek Böckmann debütiert mit Podiumsplatz bei VLN-Auftakt

 

Porsche-Pilot Marek Böckmann nahm nach der Auftakt-Veranstaltung der diesjährigen VLN-Meisterschaft auf dem Nürburgring direkt seinen ersten Pokal mit nach Hause. Während seines rund einstündigen Stints hatte er sich so gut positionieren können, dass sich das Team nach dem Ende der vierstündigen ADAC Westfalenfahrt als Dritter des ersten Langstreckenrennens 2017 feiern ließ.

 

Dass Marek Böckmann nicht nur auf einer Sprintstrecke von sich reden machen kann, hat der Rennfahrer des KÜS Team Bernhard 75 an diesem Wochenende beim Auftakt der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring bewiesen. Der 20-Jährige, der am Sonnabend um 12 Uhr bei der 63. ADAC Westfalenfahrt das erste Mal bei einem Vier-Stunden-Rennen an den Start ging, sicherte sich mit einer Zeit von 04:08:05 Stunden Platz drei in der Klasse V5 und konnte sich damit über den ersten Pokal in dieser Saison freuen. „Ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung. Rang drei beim ersten Langstreckenlauf ist ein super Ergebnis und spiegelt die intensive Vorbereitung auf dieses Event wieder. Ich habe mich schon seit Monaten auf diesen Saisonstart fokussiert, habe im Simulator geübt, einen strengen Ernährungsplan verfolgt und intensiv an meiner Kondition gearbeitet. Daher ist die Trophäe für mich eine tolle Belohnung“, freute sich der Pfälzer, der bereits im Alter von fünf Jahren erste Runden mit dem Kart drehte.

 

Marek hatte an diesem Rennwochenende zusammen mit den beiden Piloten Dominik Schöning (27) und Philip Hamprecht (19) das Erfolgstrio des Autos mit der Nummer 462 gebildet und das Team während seines Stints im dritten Rennabschnitt weit nach vorne geführt. Beim dritten Boxenstopp, bei dem er das Steuer an seinen Co-Piloten Philip Hamprecht übergab, zeichnete sich bereits ab, dass das letzte Viertel besonders spannend werden würde. „Kurz vor dem letzten Fahrerwechsel hatte ich mir einen sehr harten, aufregenden Kampf mit einem meiner Konkurrenten geliefert, sodass wir auf einmal gute Chancen auf einen Podiumsplatz hatten. Die dritte Position konnten wir uns schließlich in den letzten beiden Runden vor Schluss sichern“, erzählt das Motorsport-Talent aus Lautersheim.

 

Der junge Rennfahrer war 2016 vom Formel- in den GT-Sport gewechselt und hatte direkt im Porsche Carrera Cup Deutschland auf sich aufmerksam machen können. Seit dieser Saison will sich der Abiturient jedoch primär auf Langstreckenrennen konzentrieren und die komplette VLN-Meisterschaftsserie bestreiten. Bei den ersten beiden Events der erfolgreichsten Breitensportserie Europas darf Marek allerdings nicht in seinem 430 PS starken Porsche 911 GT3 Cup starten, sondern sitzt in einem deutlich langsameren Porsche Cayman. Grund dafür ist eine sogenannte Permit, die der 20-Jährige im Rahmen eines mehrtägigen Lehrgangs sowie mittels gewisser Rennergebnisse erwerben muss, um ab dem dritten Rennen dann als anerkannter Teilnehmer der VLN aufs Gaspedal zu drücken. Eine Vorschrift, die der Porsche-Pilot jedoch vollkommen nachvollziehen kann. „Der Nürburgring ist extrem anspruchsvoll und schnell. Es ist unheimlich schwer, auf dieser Strecke keine Fehler zu machen, denn die darf man sich eigentlich überhaupt gar nicht erlauben. Es gibt keinerlei Auslaufzonen, daher muss man sich wirklich permanent konzentrieren, alles im Blick haben und vor allem alles unter Kontrolle haben. Somit fährt man die ganze Zeit am Limit“, resümiert Marek seine erste Erfahrung auf dem Rundkurs, der von vielen nur die ‚Grüne Hölle’ genannt wird.

 

Ebenfalls neu ist der stetige Funkkontakt mit dem Ingenieur, der Marek permanent mit Infos versorgt. „Beim Porsche Carrera Cup Deutschland ist man weitestgehend auf sich allein gestellt, hier muss man sowohl auf die Strecke als auch auf die Ansagen des Ingenieurs achten. Allein das

sind völlig andere Bedingungen, sodass ich es sehr sinnvoll finde, diese Zusatzlizenz für die VLN zu bekommen“, meinte Marek, der vom Nürburgring nur 170 Kilometer entfernt wohnt.

 

Seinen nächsten Einsatz hat der Nachwuchssportler bereits in zwei Wochen am 08. April. Ab dem dritten Lauf, am 24. Juni, tritt Marek dann mit Teamkollege David Jahn (26) an, um sich als eingespieltes Power-Duo des KÜS Team Bernhard 75 bei der berüchtigten Langstreckenmeisterschaft bis zum Saisonende auf den vorderen Plätzen in der Gesamtwertung zu positionieren. Eins steht nach dem Auftakt auf dem Nürburgring aber jetzt schon mal für Marek fest: „An der VLN teilzunehmen, macht wahnsinnig viel Spaß und durch mein gutes Ergebnis gehe ich jetzt mit sehr viel mehr Selbstbewusstsein in das nächste Rennen.“

 

Text: Nina Schröder

 

Nachwuchstalent Marek Böckmann debütiert mit Podiumsplatz bei VLN-Auftakt
Pressemitteilung25.03.2017MarekBöckmannP[...]
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VLN-Pilot Marek Böckmann bereit für den nächsten Karriereschritt

 

24.03.2017

Das Nachwuchstalent Marek Böckmann, der im vergangenen Jahr im Porsche Carrera Cup Deutschland gestartet ist, wechselt 2017 in die VLN-Langstreckenmeisterschaft. Sein Ziel: eine Top-Platzierung für sein Team Küs Bernhard 75. Doch bevor er bei den insgesamt neun Events auf dem Nürburgring richtig durchstarten kann, muss der junge Pfälzer erst eine spezielle Permit für den anspruchsvollen Rennkurs erwerben.

 

Marek Böckmann ist ein Name, den man sich merken sollte. Der 20-Jährige aus Lautersheim in Rheinland-Pfalz gehört zu den aufstrebenden Talenten im Motorsport, dieses Jahr will der Pilot des KÜS Team Bernhard 75 bei der VLN-Meisterschaft starten, die als erfolgreichste Breitensportserie Europas gilt. Ein Schritt, den sich der junge Rennfahrer, der in diversen Formel-Nachwuchsserien großgeworden ist und von der Deutschen Post Speed Academy gefördert wurde, gut überlegt hat. „Ich beschäftige mich sehr zukunftsorientiert mit meiner Karriere und da die VLN eine Langstreckenmeisterschaft ist, wo ich mich ohnehin gern positionieren möchte, ist meine dortige Teilnahme der richtige Schritt in die richtige Richtung“, erklärt der Abiturient, der auf langfristige Sicht im WEC, dem World Endurance Championship, von sich reden machen will.

 

Da die VLN jedoch eine Rennserie ist, die seit 1977 ausschließlich auf dem Nürburgring stattfindet, muss Marek zunächst noch eine sogenannte Permit erwerben, um überhaupt starten zu dürfen. Die „Grüne Hölle“ gilt als eine der anspruchvollsten Strecken im Motorsport. Die 73 Kurven, die starken Steigungen und vielen Gefälle sowie die häufig wechselnden Fahrbahnbeläge erfordern höchste Konzentration und ausreichend Fahrpraxis. „Diese Permit ist quasi eine zusätzliche Lizenz für den Nürburgring. Hier gibt es einige Sonderregelungen, die ich im Vorfeld erlernen muss. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz des Intervention-Cars, das im Vergleich zum Safety-Car überholt werden darf“, erklärt der 20-Jährige.

 

In dieser Woche nimmt Marek daher an einem einmaligen Lehrgang teil, der sowohl Theoriestunden als auch Praxiserfahrungen mit einem Instruktor auf dem Nürburgring beinhaltet. Des Weiteren muss der Pfälzer die beiden ersten beiden VLN-Rennen mit einem deutlich langsameren Auto als gewohnt an den Start gehen, für das Erlangen der Permit greift das Motorsport-Talent mit einem Porsche Cayman an. „Der Porsche Cayman ist im Vergleich zu meinem 430 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, mit dem ich sonst unterwegs bin, deutlich langsamer. Das ist schon eine kleine Umstellung, die jedoch nötig ist, da die Nordschleife wirklich eine besondere Herausforderung ist. Der Lernfaktor auf dem Nürburgring ist enorm, hier darf man sich keine Fehler erlauben. Man sitzt lange Zeit hinter dem Steuer und es herrscht mit rund 180 Teilnehmern sehr viel Verkehr. Da sollte man sich als Rennfahrer schon die Zeit nehmen, um sich auf diese Strecke optimal vorzubereiten“, gesteht Marek und fügt noch hinzu. „Wer sich auf dem Nürburgring behaupten kann, der kann sich danach auf jede andere Rennstrecke einstellen. Dieser Rennkurs hier ist sozusagen das Nonplusultra.“

 

Das erste VLN-Event wird vom ADAC Westfalen e.V. ausgerichtet und findet am 25. März ab 12 Uhr auf der berühmt-berüchtigten Strecke in der Eifel statt, die genau 24,433 Kilometer misst und sich über die Nordschleife sowie über den GP-Sprintkurs erstreckt. Sowohl bei diesem vierstündigen Rennen der Langstrecken-Serie, die übrigens 2017 in ihre 41. Saison geht, als auch bei der darauffolgenden Veranstaltung am 08. April wird sich Marek nicht wie gewohnt mit seinem Co-Piloten David Jahn (26) abwechseln. Stattdessen bekommt er im Rahmen der besonderen Permit-Bedingungen einen anderen Partner zugewiesen, der genau wie er auch noch unter Beobachtung steht. Ab dem dritten Lauf, der am 24. Juni ausgetragen wird, ist das Erfolgsduo Böckmann/Jahn dann aber wieder vereint, bei den verbleibenden sieben Events wollen sich die Jungs des Küs Team Bernhard 75 möglichst weit oben in der Tabelle platzieren.

 

Text: Nina Schröder

VLN-Pilot Marek Böckmann bereit für den nächsten Karriereschritt
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